Informationen zum Thema Corona und Praxisschließung

Das Thema „Corona“ ist nach wie vor hoch aktuell und wir erhalten zunehmend Anfragen hierzu. Diese beziehen sich auch auf die Fragestellung: Was passiert, wenn eine Praxis aufgrund von Corona schließen muss? Wir haben daher hier für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
 
Quarantäne-Maßnahmen können durch die Gesundheitsämter der einzelnen Bundesländer verhängt werden. Diese Entscheidungen basieren auf der Lageeinschätzung des Robert-Koch-Institutes.

  • In einem Quarantäne-Fall entfällt für Arbeitnehmer die Leistungspflicht, es sei denn es besteht die Möglichkeit die Arbeit im Home-Office zu erledigen. Ausgefallene Arbeitszeiten müssen in der Regel nicht nachgeholt werden (Achtung: ggf. einzelne Tarifverträge beachten).
  • Der Arbeitgeber hingegen ist zur Entgeldzahlung verpflichtet (§ 615 Satz 3 BGB). Eine Rückerstattung der Kosten ist im Nachhinein durch die Behörden möglich.
  • Auch für Selbständige und Freiberufler gilt nach dem Infektionsschutzgesetz, dass der Verdienstausfall erstattet wird. Die Entschädigung orientiert sich hierbei am letzten Jahreseinkommen. 
  • Besteht eine Betriebsausfall-/Betriebsunterbrechungsversicherung empfiehlt es sich seinen Versicherer zwecks möglicher Kostenübernahme zu kontaktieren.

Weitere Informationen für Unternehmen:

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWI) stellt aktuelle auf seiner Internetseite Informationen für Unternehmer bereit: www.bmwi.de
Hotline für Unternehmen: 0 30 18615 1515  (Montag – Freitag, 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr)
 
Sollten Patienten aus Sorge vor einer Ansteckung kurzfristig ihren Termin absagen, kann ihnen der Termin entsprechende der 24 Stunden-Regel in Rechnung gestellt werden.
 
(Hygiene-)Informationen:
•    Regelmäßig und gründlich Hände waschen (mindestens 20 Sekunden lang)
•    Husten und Niesen in die Armbeuge
•    Verwendung eines viruzides Desinfektionsmittels

Aktuelle Informationen zum Thema Corona und entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen finden Sie außerdem stets beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de) und dem Bundesgesundheitsministerium (www.bundesgesundheitsministerium.de).

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