G-BA | Corona-Sonderregelungen gelten ab 02.11.2020 deutschlandweit!

Die regionalen Ausnahmeregelungen, die der G-BA am 17.09.2020 für einzelnen Regionen mit steigenden Infektionszahlen festgelegt hat, gelten ab dem 02.11.2020 deutschlandweit. Der am 30.10.2020 ergangene Beschluss sieht zunächst eine Gültigkeit bis zum 31.01.2021 vor.

Diese Regelungen betreffen unter anderem die Videobehandlung, Folgeverordnungen nach telefonischer Anamnese und die Aussetzung der 14-Tage-Frist bei Unterbrechung der Behandlung. 

Bei der Videotherapie ist zu beachten: Sofern eine persönliche Leistungserbringung aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht erfolgen kann und die Leistung insbesondere zur Vermeidung einer Verschlimmerung der Gesundheit erforderlich ist, kann diese im Rahmen einer Videobehandlung stattfinden. Dies gilt im Rahmen der Physiotherapie für die Übungsbehandlung, die allgemeine Krankengymnastik (KG und KG-Atemtherapie) und KG-Mukoviszidose. In diesen Fällen ist auf der Rückseite der Verordnung die Therapie als Videobehandlung „V“ oder „Video“ zu kennzeichnen. Die Bestätigung der erbrachten Leistungen durch die Versicherten kann auch auf elektronischen Wege (z.B. per Fax, Mail) erfolgen. Die Einwilligung und Bestätigung der Versicherten ist der Abrechnung nicht beizufügen. Der Leistungserbringer hat die Einwilligung und die Bestätigung entsprechend aufzubewahren und der Krankenkasse auf Nachfrage vorzulegen.

Den Wortlaut der Sonderregelungen finden Sie unter

§2a Sonderregelung Ärzte

§2a Sonderregelung Zahnärzte

Den Beschluss des G-BA finden Sie hier: http://bit.ly/301020_gba