Aktuelles

Professor Dr. med. Hans-Dieter Hentschel, Nestor der Naturheilkunde, wurde 85

| André-Michael Beer, Bernhard Uehleke

Hans-Dieter Hentschel wurde am 16.11.1921 in Berlin-Zehlendorf (Dahlem) geboren. Er besuchte das Gymnasium in Berlin-Zehlendorf und Wallasey (England). Nach der Reifeprüfung in Berlin entschloss er sich zum Studium der Medizin, wesentlich beeinflußt durch das Buch "Vom Werden des neuen Arztes" des Schweizers Arztes Max Bircher-Benner. Bald nach Beginn des Studiums wurde er zum Reichsarbeitsdienst, dann als Sanitätssoldat, vor allem in Russland (Kuban), eingezogen.

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Sozialversicherungsrechengrößen für 2007

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) passt jährlich einmal die für alle Sozialversicherungszweige maßgeblichen Rechengrößen und Bezugswerte an die Steigerung aller Erwerbseinkommen an.

Unter anderem sind in dieser so genannten "Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung" die Beitragsbemessungsgrenzen genannt, die Grenzen also, bis zu denen Einkommen sozialversicherungspflichtig sind. Die für das Jahr 2007 voraussichtlich geltenden Rechengrößen sind in der nebenstehenden Tabelle zusammengefasst. Die zum In-Kraft-Treten erforderliche Zustimmung des Bundesrats stand zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch aus.

Pressemitteilung:

| Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände e. V.

Das erste Hausarztmodell für Pädiater "AOK-Junior" in Niedersachsen bringt zwar für Kinder und Jugendliche zusatzliche Vorsorgeleistungen und damit zweifellos Vorteile. Wie so oft findet sich aber ein Haken im Kleingedruckten. Nach § 9 Abs. 1 des Vertrages nach § 140 a SGB V zwischen der AOK Niedersachsen und dem Berufsverband Kinder- und Jugendärzte e.V. erhalten nämlich auch die Kinder- und Jugendärzte "eine Reihe von extra budgetären Vergütungen".

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Motorisches Lernen nach dem Konzept der Funktionellen Bewegungslehre am Beispiel einer Patienten mit schwerer peripherer Facialisparese

| Corinna Horn

Wenn innerhalb einer physiotherapeutischen Behandlung bestimmte Fähigkeiten eingeübt werden, kann man das als motorisches Lernen bezeichnen. Als einen negativen Lernprozess kann man die Gewöhnung an fehlerhafte Bewegungsabläufe (Ausweichbewegungen) ansehen. Eine weitere negative Möglichkeit ist, daß der Patient sich daran gewöhnt, einen Körperteil überhaupt nicht zu benutzen. Letzteres wird in der Neurologie als „gelernter Nicht-Gebrauch” bezeichnet.

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Die erste Massageschule – ein fast unbekanntes Kapitel

| Prof. Dr. med. Hans-Dieter Hentschel

Es bleibt noch zu erwähnen, dass in dem damals erheblich erweiterten Universitätsklinikum (116) zur fast gleichen Zeit neben der Massage-Anstalt zwei weitere therapeutisch orientierte Institutionen entstanden. Im gleichen Gebäude wurde eine „Hydrotherapeutische Anstalt“ mit Poliklinik eröffnet, deren Leitung der angesehene Kliniker Professor Ludwig Brieger innehatte und dem die Lehre des umfassenden Faches „Allgemeine Therapie“ oblag (18, 66, 69, 86, 108, 116). Ferner wurde – der damas mächtig voranschreitenden Technisierung folgend – das seit 1887 bestehende private medicomechanische Institut des Dr. Schütz in das Klinikum eingegliedert, in dem die Behandlung mit 80 darin installierten Zanderschen Bewegungsapparaten im Vordergrund von Lehre und Praxis stand.

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Alternativmedizinische Behandlungen, z.B. Meridian-Farb-Therapie, können von Behandlern ohne spezielle Erlaubnis durchgeführt werden

| Rechtsanwalt Erich J. Groß, Kiel

Mit seiner grundlegenden Entscheidung vom 02.03.2004 - 1 BvR 784/03 (BVerfG NJW - RR 2004, 705) hat das Bundesverfassungsgericht zum Ausdruck gebracht, dass derjenige, der die Selbstheilungskräfte eines Patienten durch Handauflegen aktiviert und dabei keine Diagnosen erstellt, keiner Erlaubnis, z.B. nach dem Heilpraktikergesetz, für diese Behandlung bedarf. Gefordert war allerdings eine Belehrung darüber, dass die gewünschte Behandlung keinen Arztbesuch, Diagnose und medizinische Behandlung des Krankheitsbildes ersetzt.

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GEZ-Gebühr für internetfähige PCs

Mit dem 8. Rundfunkänderungsstaatsvertrag haben die Bundesländer Neuregelungen im Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RGebStV) beschlossen. Es wurde unter anderem eine Nachfolgeregelung für das bis zum 31. Dezember 2006 befristete PC-Moratorium, wonach internetfähige PCs nicht der Gebührenpflicht unterliegen, geschaffen. Nach § 11 Abs. 2 RGebStV entfällt für Internet-PCs ab 1. Januar 2007 diese befristete Freistellung von der Rundfunkgebührenpflicht.

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MEDICA 2006: Physiotherapie-Forum in Messehalle 4

Zur MEDICA 2006 in Düsseldorf, 38. Weltforum der Medizin – Internationale Fachmesse mit Kongress (15. bis 18. November 2006) bieten die vier Berufsverbände in der Physiotherapie (IFK, VDB, VPT und ZVK) wieder ein breit gefächertes Vortragsprogramm innerhalb des Physiotherapie-Forums in der Messehalle 4 an.

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GKV

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die vorläufigen GKV-Abschlusszahlen des 1. - 2. Quartals 2006 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum veröffentlicht.

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