Aktuelles

Zulassung von Masseuren und med. Bademeistern zur Abgabe podologischer Leistungen

Nach der Änderung der Zulassungsempfehlungen zum 17. Januar 2005 ist die Zulassung von Masseuren und med. Bademeistern zur Abgabe podologischer Leistungen vereinfacht worden. Der VdAK/AEV hat darüber informiert, daß ein Masseur und med. Bademeister zugleich als Podologe zugelassen werden kann, sofern er die Berufsbezeichnung "Podologe" in eigener Person führen darf und alle fachlichen und räumlichen Voraussetzungen der Zulassungsempfehlungen erfüllt. In diesem Fall muß also kein Podologe zusätzlich angestellt werden.

Hierzu noch ein ergänzender Hinweis des VPT: Masseure bzw. Masseure und med. Bademeister, die nach dem alten Berufsgesetz von 1958 ausgebildet wurden, haben auch eine Ausbildung in der medizinischen Fußpflege erhalten. Diese Personen dürfen ebenfalls medizinische Fußpflege abgeben, auch wenn sie die Berufsbezeichnung Podologe nicht führen. Voraussetzung ist, daß ausdrücklich darauf hingewiesen wird, daß diese Leistung nicht von einem Podologen oder medizinischen Fußpfleger, sondern von einem Masseur bzw. Masseur und med. Bademeister abgegeben wird....

§ 302 SGB V - Abrechnungsrichtlinien überarbeitet

Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben mit Schreiben vom 18. April 2005 über eine Änderung der Abrechnungsrichtlinien nach § 302 Abs. 2 SGB V informiert. Die Änderung bzw. Ergänzung, die am 1. Juli 2005 in Kraft tritt, betrifft die Technische Anlage 1 sowie die Anlage 3 (Schlüsselverzeichnisse) und wird unter www.datenaustausch.de von den Spitzenverbänden online veröffentlicht. Bei Bedarf ist das Informationsschreiben der Spitzenverbände der Krankenkassen über die Landesgruppen des VPT auch in Papierform erhältlich.

Zuzahlung bei Abgabe von Heilmitteln in Arztpraxen

Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Zuzahlungsregelungen bei Heilmitteln taucht immer wieder die Frage auf, ob physiotherapeutische Leistungen, die in Arztpraxen abgegeben werden, ebenfalls mit einer Verordnungsblattgebühr in Höhe von 10 EUR belegt werden müssen.

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Triggerpunkte -

| Reinhard Bayerlein

1. Westliche Betrachtungsweise

Das Wort Trigger bedeutet "auslösen". Unter einem Triggerpunkt versteht man pathologisch veränderte Bereiche im Muskulatur-, Sehnen- und Periostbereich, welche Irritationen im umliegenden Gewebe, aber auch in entfernteren Körperregionen verursachen können.

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Wellness- und Fitnessmarkt

| Dr. Ernst Boxberg, Justitiar des VPT

3. Gewerbesteuerrechtliche Behandlung

Die Anerkennung als freier Beruf ist eine wesentliche Voraussetzung für die gewerbesteuerrechtliche Einordnung.

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Bundesknappschaft Chemnitz

Zum 1. April 2005 wurden die Preise für physiotherapeutische Behandlungen von Knappschaftsversicherten in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erhöht. Die bestehende Preisliste wurde an die Vergütungssätze, die für die Allgemeinen Ortskrankenkassen in diesen Ländern gelten, angeglichen. Die aktualisierten Preislisten sind über die Landesgruppen des VPT erhältlich. Im geschützten Mitgliederbereich sind die neuen Preise ebenfalls abrufbar.

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Gründungsvorsitzender der Schlaganfall-Gesellschaft übernimmt Geschäftsführung der DGN

| Deutsche Schlaganfallgesellschaft

Professor Dr. med. Otto Busse, Chefarzt der Neurologie im Klinikum Minden und 2. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, beendet Ende April 2005 nach 22 Jahren seine Tätigkeit im Klinikum Minden. Anschließend übernimmt er die Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. Sein Engagement für die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft, deren Gründungsvorsitzender er gewesen ist, wird er dennoch beibehalten.

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BKK Ost

Mit den Landesverbänden der Betriebskrankenkassen konnte mit Wirkung zum 1. Juni 2005 für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine neue Vergütungsliste vereinbart werden. Außerdem wird der bestehende Rahmenvertrag zum selben Stichtag an die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen (GKV-Modernisierungsgesetz vom 1. Januar 2004 und Heilmittel-Richtlinien vom 1. Juli 2004) angepaßt. Die für eine Preisanhebung zur Verfügung stehende Grundlohnsummenentwicklung in Höhe von 0,38 Prozent wird strukturell auf die Positionen der Manuellen Lymphdrainage (30, 45 und 60 Minuten), auf die Leistung KG ZNS Bobath/Vojta für Kinder sowie auf die Manuelle Therapie aufgeschlagen. Das hier dargestellte Ergebnis gilt vorbehaltlich der Zustimmung aller beteiligten Gremien. Die Vergütungslisten werden rechtzeitig durch die Landesgruppen der genannten Bundesländer zur Verfügung gestellt. Die Änderungen des Rahmenvertrags werden in einem Vertragsnachtrag veröffentlicht. Beides ist - Zustimmung der Gremien vorausgesetzt - in Kürze auch im geschützten Mitgliederbereich herunterzuladen....

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Einnahmenüberschussrechnung muss beigefügt werden

Für das Steuerjahr 2005 gibt es eine wichtige Änderung zu berücksichtigen: Alle Steuerpflichtigen, die den Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG durch den Überschuß der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermitteln und Betriebseinnahmen von 17.500 EUR oder mehr erzielen, müssen ihrer Steuererklärung für die Wirtschaftsjahre ab 2005 einen Vordruck mit dem Namen "Einnahmenüberschussrechnung - Anlage EÜR" beifügen. Liegen die Betriebseinnahmen unter 17.500 EUR, so wird es laut Bundesministerium der Finanzen nicht beanstandet, wenn der Steuerpflichtige an Stelle des Vordrucks eine formlose Gewinnermittlung vornimmt. Der VPT stellt allen Mitgliedern im geschützten Onlinebereich den erforderlichen Vordruck, eine Anleitung hierzu sowie ein Informationsschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur Verfügung.

Qualitätsmanagement in der Physiotherapie

| Hans Ortmann, Karl-Werner Doepp

Im Gesundheitswesen sind die Zeiten ungehemmten Wachstums vorbei. Dies betrifft den Bereich gesetzliche Krankenversicherung ebenso wie den Bereich private Krankenversicherung. Immer mehr Anbieter teilen sich mit immer mehr Methodenvielfalt, manchmal mit erstaunlicher Kreativität, den Gesundheitsmarkt mit seinen immer leerer werdenden Kassen. Dem gegenüber stehen zunehmend kritischer werdende Verbraucher und Patienten.

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