Aktuelles

GKV-WSG in Kraft getreten

| Udo J. Fenner, Bundesgeschäftsführer des VPT

Zum 1. April 2007 ist das "Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV (GKV-WSG)" wie geplant in Kraft getreten. Zuvor wurden Ende März im so genannten "Omnibusverfahren" noch mehrere technische und redaktionelle Fehler beseitigt.

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Slow Stroke® Massage bei Patienten mit verschiedenen psychiatrischen Störungen

| Claudia Berg, Dr. med. Wolfgang Droll

Die Slow Stroke® Massage und ihre Wirkung auf Patienten mit depressiven Störungen wurde von uns an dieser Stelle schon ausführlich dargestellt (Müller-Oerlinghausen et al., 2005). Im nachfolgenden wollen wir in kasuistischer Weise über praktische Erfahrungen mit dieser Behandlungsform bei verschiedenen psychiatrischen Störungen berichten. Die Kommentierung der beobachteten Effekte erfolgt dabei primär aus Sicht der behandelnden Masseurin (C. B.). In einem späteren Beitrag sollen auch die Beobachtungen aus psychiatrischer Sicht präsentiert werden.

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Gesundheitsfachberufe warnen vor Missbrauch der Qualitätssicherung

"Die Bundesregierung ist an ihrem eigenen Anspruch gescheitert, mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz dauerhaft sichere, demografiefeste Finanzierungsgrundlagen zu schaffen. Die chronische Unterfinanzierung wird nicht beseitigt. Stattdessen wird durch Einsparungen in den Krankenhäusern und Arztpraxen die international anerkannt hohe Versorgungsqualität in Deutschland aufs Spiel gesetzt", kritisierten die Vertreter der rund 40 Verbände der Fachberufe im Gesundheitswesen, die gestern zu ihrer 19. Konferenz zusammenkamen.

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Neue Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände e.V. ist Dr. Monika Rausch, in Personalunion Präsidentin des Deutschen Bundesverbands für Logopädie e.V. (dbl).

Sie ist Nachfolgerin von Ute Repschläger, Vorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten - IFK e.V.. Die BHV ist der Zusammenschluss der sechs Heilmittelverbände dbl, DVE, IFK, VDB, VPT und ZVK (siehe Anlagen) auf Bundesebene und damit Vertragspartner der Spitzenverbände der Krankenkassen gemäß §§ 92 Abs. 6 und 125 Abs. 1 SGB V. Die Funktion des Sprechers wechselt im 3 jährigen Rhythmus.

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Das Schröpfen - die sanfte Vakuumtherapie als alternative Heilmethode

| Nicole Ketzel, Stefanie Seeling

Nach der chinesischen Naturheillehre zirkuliert im gesunden Körper das "Chi". Treten Störungen im Energiekreislauf auf, kann die Folge daraus sein, dass nicht mehr jede Zelle ausreichend mit Energie versorgt werden kann. Das führt zunächst zur Schwächung des Immunsystems. Hält der Zustand des Ungleichgewichts an, entstehen körperliche Beschwerden und Krankheiten, dass heißt der Organismus reagiert stets als Ganzes. Es gibt einige Therapieformen, die sich die Möglichkeit zu Eigen gemacht hat, das Innere von Außen her zu behandeln. Dazu gehört das Schröpfen.

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Bundestag stimmt GKV-Reform zu

Der Deutsche Bundestag hat der Gesundheitsreform am 2. Februar 2007 mit 378 Ja-Stimmen zugestimmt. 206 Abgeordnete votierten dagegen, 8 enthielten sich. Von den 206 Nein-Stimmen entfielen 43 auf die Regierungsparteien (23 CDU/CSU und 20 SPD).

 

Zum weiteren Verfahren: Bevor die Gesundheitsreform verkündet und am 1. April 2007 in Kraft treten kann, muss der Bundesrat noch zustimmen. Hierfür ist die Bundesrats-Sitzung am 16. Februar 2007 vorgesehen. Ernsthafte Zweifel an der mehrheitlichen Zustimmung bestehen nicht mehr, obwohl aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin und Baden-Württemberg eine Ablehnung zumindest droht.

Vertebroplastie - Kyphoplastie

| Sabine Tieth, Bachelorstudentin DIU

Vertebroplastie und Kyphoplastie sind minimalinvasive Verfahren zur operativen Behandlung von Wirbelkörperfrakturen. Die Vertebroplastie wurde erstmals 1987 beschrieben und in der Folgezeit hauptsächlich zur Stabilisierung osteoporotischer Wirbelkörperfrakturen eingesetzt. In den 90'er Jahren wurde das Verfahren der Kyphoplastie mit dem Ziel der Wiederaufrichtung gesinterter Wirbelkörper zur Vermeidung einer kyphotischen Deformität entwickelt. Hierfür wird perkutan ein Ballonkatheter im Wirbelkörper platziert und expandiert. Die erzielte Reposition wird anschließend durch die Injektion eines niedrig viskösen Knochenzementes fixiert. Dieser Artikel gibt einen Überblick zur Entwicklung und Technik dieser innovativen Operationsmethoden und enthält ein Interview mit Dr. Straßberger, Krankenhaus Friedrichstadt in Dresden, einem der Ärzte, welche mit dieser Technik arbeiten.

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