Aktuelles

BHV startet Kampagne zur Öffentlichkeitsarbeit

Was sind Heilmittel? Wer erbringt sie? Welche Bedeutung haben Heilmittel für die Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung? Immer wieder stellt man fest, dass die Heilmittel bzw. die Heilmittelerbringer in der Öffentlichkeit nicht ausreichend wahrgenommen werden. Heilmittel, so denken viele, sind Medikamente oder Rollstühle. Dass dies jedoch Leistungen sind, die nichts mit einer Sache zu tun haben (was der Begriff "Mittel" fälschlicherweise suggeriert), muss stärker vermittelt werden. Zu diesem Zweck hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände (BHV) e.V., der der VPT angehört, eine Kampagne mit dem Titel "Wir sind die Heilmittel." gestartet.

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Funktionsstörung des Muskelsystems

| Bettina Tamura, Physiotherapeutin

Täglich sind wir mit Schmerzpatienten konfrontiert. Wie oft gelingt es uns, Schulterschmerzen, Rückenschmerzen, Knieschmerzen usw. wirklich zu beseitigen? Ich zumindest war oft unzufrieden mit dem Therapieergebnis. Diese Unzufriedenheit trieb mich an, neue Wege zu suchen, und so entstand im Laufe der Jahre die Funktionelle Muskeltherapie.

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Physikalische Therapieverfahren bei Beinschmerzen

| Univ.-Prof. Dr. med. C. Mucha

Auch der durch akuten oder chronischen Schaden erzeugte periphere Fußschmerz wird als solcher im ZNS wahrgenommen. Hierfür werden verschiedene Areale des Gehirns aktiviert (sensomotorischer Cortex, Thalamus, lymbisches System), in denen sensorisch-diskriminative, emotional-affektive sowie kognitiv-empirische Vorgänge entstehen, die als Antwort motorische Reaktionen, Reaktionen des autonomen Nervensystems, der neuroendokrinen Systeme sowie Verhaltens haben [3]. Diese können insbesondere bei rezidivierenden und chronischen Schmerzen schmerzverstärkend und -unterhaltend wirken. Deshalb muß in der Schmerztherapie neben gegebenen kausalen Interventionen auf diese Reaktionen regulierend eingewirkt werden.

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Urteil: Masseure dürfen Manuelle Therapie abgeben

1995 hat der damalige Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen entschieden, dass Masseure bzw. Masseure und med. Bademeister die Manuelle Therapie nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abgeben und abrechnen dürfen. Gegen diese völlig unverständliche Entscheidung hat der VPT seitdem flächendeckend Prozesse geführt, und zwar zunächst auf Sozialgerichtsebene und später vor dem Bayerischen Landessozialgericht (LSG). Der Widerstand des VPT führte jetzt zu dem gewünschten Erfolg.

In zweiter Instanz hat das Bayerische LSG entschieden, dass Masseure bzw. Masseure und med. Bademeister die Manuelle Therapie abgeben und abrechnen dürfen, sofern sie den hierzu erforderlichen Weiterbildungslehrgang erfolgreich absolviert haben. Das LSG sah keinen Grund, Masseuren diese Leistung zu versagen. Das Gericht sah in der Verweigerung einer Zulassungserweiterung einen Verstoß gegen das unantastbare Recht der Berufswahl und eine nicht begründete Einschränkung der Berufsausübung.

Im...

Für Beschäftigungszeiten in den neuen Bundesländern gilt: Rentenkonto klären!

Am 31. Dezember 2006 endet für alle Arbeitgeber in den neuen Bundesländern die Verpflichtung, vorhandene Lohnunterlagen aus DDR-Zeiten aufzubewahren. Wenn diese Zeiten auf dem Rentenkonto der deutschen Rentenversicherung noch nicht oder nicht vollständig erfasst sind, können sich nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist Nachweisprobleme ergeben. Deshalb sollte jeder hiervon betroffene Beschäftigte, soweit noch nicht erfolgt, eine Kontenklärung beim Rentenversicherungsträger vornehmen. Dafür stehen die Versichertenberater sowie die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung zur Verfügung.

Interne Erkrankungen und ihre Manifestation am Bewegungsapparat

| Dr. med. Ludwig V. Geiger

Gelegentlich "schleichen sich" in den physiotherapeutisch-physikalischen Arbeitstag Krankheiten ein, deren Symptome sich am Bewegungsapparat manifestieren, deren pathogenetischer Ursprung aber im Bereich interner Erkrankungen zu finden ist. Nachfolgender Beitrag soll die Sensibilität für entsprechende differenzialdiagnostische Überlegungen anregen, da sie entscheidend für den therapeutischen Erfolg sind.

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Vereinsgründung der Organisation Studierender und ehemaliger Studierender therapeutischer Gesundheitsberufe (OSGe)

| Gudrun Palme, Vorstandsmitglied für die Ergotherapeuten in der OSGe

Am 20. Mai 2006 trafen sich in der Fachhochschule Hildesheim zum 7. Mal Mitglieder der OSGe. Seit ihrer Gründung 2003 dient sie akademisch ausgebildeten Therapeuten aus den Professionen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie als interdisziplinäres Netzwerk zum Informationsaustausch und der Interessenvertretung.

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Finanzentwicklung der GKV im 1. Quartal 2006

Das BMG hat die vorläufigen Daten zur Finanzentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung im 1. Quartal 2006 veröffentlicht. Danach weist die gesetzliche Krankenversicherung ein Defizit (Ausgabenüberhang) von rund 1,22 Mrd. Euro aus. Davon entfielen 1,1 Mrd. Euro auf die alten und rd. 120 Mio. Euro auf die neuen Bundesländer. Im Vergleich dazu waren die Ergebnisse der Vorjahre nach in Kraft treten der Gesundheitsreform deutlich besser: Im 1. Quartal 2004 verzeichnete die GKV einen Überschuss in Höhe von 950 Mio. Euro und im 1. Quartal 2005 einen Überschuss in Höhe von 160 Mio. Euro.

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58. Bundesdelegiertenversammlung des VPT am 16./17. Juni 2006 in Potsdam

| Udo J. Fenner, Bundesgeschäftsführer des VPT

Am Freitag und Samstag nach Fronleichnam findet im VPT traditionell die jährliche Mitgliederversammlung statt. 2006 fanden sich die Vorsitzenden der 65 Bezirksstellen sowie die Mitglieder des Bundesvorstandes zur mittlerweile 58. ordentlichen Bundesdelegiertenversammlung im brandenburgischen Potsdam ein, umrahmt vom Sport-Highlight des Jahres, der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land.

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Ersatzkassen:

In der Vergangenheit haben die gesetzlichen Krankenkassen auf die Zuzahlung bei Hausbesuchen in sozialen Einrichtungen verzichtet. Grund war die finanzielle Ungleichbehandlung durch die verminderte Hausbesuchspauschale ab dem zweiten Patienten. Durch die zum 1. April 2006 in Kraft getretene neue Vergütungsregelung mit dem VdAK/AEV, wonach nur noch eine einheitliche Pauschale in sozialen Einrichtungen gezahlt wird, ist diese Ungleichbehandlung für Patienten, die bei einer Ersatzkasse versichert sind, nicht mehr gegeben. Die Verbände der Ersatzkassen haben daher mitgeteilt, dass für alle ab dem 1. September 2006 verordneten Hausbesuche in sozialen Einrichtungen ebenfalls zugezahlt werden muss (maßgeblich ist das Verordnungsdatum). Der VPT wird rechtzeitig vor dem 1. September entsprechend aktualisierte Zuzahlungslisten zur Verfügung stellen.