Aktuelles

Neurohormonale Dimension der Massagetherapie

| Peter T. Lenhart, M.A.

I. Oxytocin - ein erstaunlich vielseitiges Hormon

1909 isolierte der britische Biochemiker Henry H. Dale aus dem Hypophysenhinterlappen eine Substanz, von der sich herausstellte, daß sie Kontraktionen der glatten Muskulatur des Uterus und damit Geburtswehen auszulösen vermag. Er gab ihr, abgeleitet von den griechischen Begriffen für "schnell" und "Geburt", den Namen "Oxytocin".

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VdAK/AEV:

Mit den Verbänden der Arbeiter- und Angestellten-Ersatzkassen konnten mit Wirkung zum 1. April 2006 höhere Preise sowohl für West- als auch für Ostdeutschland vereinbart werden. Die derzeit geltenden Preislisten werden zum Monatswechsel strukturell erhöht, das heißt, das zur Verfügung stehende Erhöhungsvolumen wird auf einzelne Positionen umgelegt.

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Die Evolution des Menschen mit ihren Wurzeln der Massage

| Prof. Dr. med. Hans-Dieter Hentschel

Der moderne Mensch, der Homo sapiens, dürfte vor etwa 200 000 Jahren in Afrika entstanden sein. Er hat sich dort aus einigen Frühformen zu einer eigenen Menschenart entwickelt, die sich vom Neandertaler vor allem durch einen feineren Knochenbau und eine größere Körperlänge unterschied. Wie genetische Untersuchungen zeigen, ist der Homo sapiens kein unmittelbarer Nachfahre des Neandertalers, sondern lediglich dessen früherer Verwandter.

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Qualitätsmanagement in der Physiotherapie

| nach einem Bericht der Hallertauer Zeitung vom 18.01.2006

Die Urkunde hat bereits einen Ehrenplatz bekommen. Doch der Betrachter käme nie auf die Idee, wie viel Arbeit und Engagement dahinter steckt, um dieses seltene Zeugnis zu bekommen. Die Rede ist von der DIN ISO Norm 9001:2000, nach der sich die am Krankenhaus Mainburg angesiedelte Physiotherapie-Praxis Reiser vor kurzem zertifizieren ließ. Damit gehört die sie zu den ersten 26 Einrichtungen in Deutschland, die von der VPT-cert in Hamburg dieses Gütesiegel für Qualitätsmanagement erhielten.

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Finanzentwicklung der GKV im Jahre 2005

Das BMG hat die vorläufigen Abschlusszahlen zur Finanzentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2005 veröffentlicht. Demnach weisen die gesetzlichen Krankenkassen einen Überschuss von 1,78 Mrd. Euro aus.

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Infektprophylaxe im Leistungssport

| PD Dr. med. Arno Schmidt-Trucksäss

Über Sieg und Niederlage entscheiden im Leistungssport oft nur wenige Hundertstel Sekunden. Will man diese nicht verschenken, muss der Körper eines Athleten auf den Punkt topfit sein. Eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür ist eine optimale Gesundheit. Leider gehören zur Realität der Vorbereitung vieler Athleten häufiger Infekte, insbesondere der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der Bronchien. Besonders gefährdet sind die Sportler, die Wind und Wetter ausgesetzt sind wie Radsportler oder Schwimmer mit teilweise mehrfachem "Klimawechsel" zwischen Schwimmhalle und der Umgebung. Auch Phasen intensiven Trainings, die Entlastungssituation unmittelbar vorm Wettkampf ("Ruhe vor dem Sturm") und die Woche nach einem Wettkampfhöhepunkt stellen eine Gefährdung für das Immunsystem dar.

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Fitness und Gesundheit?

| Univ.-Prof. Dr. med. C. Mucha

Fitness und Gesundheit sind Begriffe, die nicht nur in der Umgangssprache, sondern auch in der wissenschaftlichen Literatur verschieden gebraucht, unterschiedlich definiert und individuell interpretiert werden (Gebert, 1977).

Der aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum stammende Begriff "Fitness" wird dort als Tauglichkeit, Tüchtigkeit und Angemessenheit für etwas (Wahrig 2001) bzw. als Lebenstauglichkeit des Menschen sowie dessen aktuelle Eignung für beabsichtigte Handlung definiert (Kayser 2003). Sharkey (1990) unterscheidet zwei Komponenten von Fitness;

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Zuzahlung in der Heilfürsorge der Bundespolizei

Mit einer Änderung des Dienstrechts zum 1. Januar 2006 wurde für heilfürsorgeberechtigte Bundespolizisten (ehemals Polizisten des Bundesgrenzschutzes) die Zuzahlungspflicht für Heilmittel eingeführt. Die Zuzahlungspflicht entspricht der Eigenbeteiligung von gesetzlich Versicherten und beträgt ebenfalls 10 EUR je Verordnungsblatt zzgl. 10 Prozent für die verordneten Behandlungen. Die Neuregelung gilt ab 1. Januar 2006 für alle heilfürsorgeberechtigten Bundespolizisten.