Aktuelles

Fortbildungspflicht endgültig verabschiedet

Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben in ihrer Sitzung am 25. September 2006 die gemeinsam mit der BHV vereinbarten Anforderungen zur Fortbildungsverpflichtung verabschiedet. Damit tritt die Fortbildungsverpflichtung nun definitiv am 1. Januar 2007 in Kraft. Punkte können bereits für anerkennungsfähige Kurse gesammelt werden, die nach dem 31. Oktober 2006 beginnen. Auskunft über die vom VPT vergebenen Fortbildungspunkte erteilen die Landesgruppen des VPT sowie die VPT Akademie in Fellbach-Schmiden.

BG: Höhere Gebühren ab 1.9.2006

Bei den Verbänden der Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften) steht eine rückwirkende Preiserhöhung zum 1. September 2006 an. Die entsprechende Vereinbarung steht derzeit allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien. Sobald diese erfolgt ist, werden wir darüber informieren. Die neuen Gebührenlisten werden dann ebenfalls schnellstens in den Druck gegeben. Allen VPT-Mitgliedern raten wir, BG-Verordnungen zunächst noch nicht zur Abrechnung zu geben, damit ggf. später die höheren Preise angesetzt werden können.

BHV startet Kampagne zur Öffentlichkeitsarbeit

Was sind Heilmittel? Wer erbringt sie? Welche Bedeutung haben Heilmittel für die Gesundheitsversorgung unserer Bevölkerung? Immer wieder stellt man fest, dass die Heilmittel bzw. die Heilmittelerbringer in der Öffentlichkeit nicht ausreichend wahrgenommen werden. Heilmittel, so denken viele, sind Medikamente oder Rollstühle. Dass dies jedoch Leistungen sind, die nichts mit einer Sache zu tun haben (was der Begriff "Mittel" fälschlicherweise suggeriert), muss stärker vermittelt werden. Zu diesem Zweck hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Heilmittelverbände (BHV) e.V., der der VPT angehört, eine Kampagne mit dem Titel "Wir sind die Heilmittel." gestartet.

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Funktionsstörung des Muskelsystems

| Bettina Tamura, Physiotherapeutin

Täglich sind wir mit Schmerzpatienten konfrontiert. Wie oft gelingt es uns, Schulterschmerzen, Rückenschmerzen, Knieschmerzen usw. wirklich zu beseitigen? Ich zumindest war oft unzufrieden mit dem Therapieergebnis. Diese Unzufriedenheit trieb mich an, neue Wege zu suchen, und so entstand im Laufe der Jahre die Funktionelle Muskeltherapie.

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Physikalische Therapieverfahren bei Beinschmerzen

| Univ.-Prof. Dr. med. C. Mucha

Auch der durch akuten oder chronischen Schaden erzeugte periphere Fußschmerz wird als solcher im ZNS wahrgenommen. Hierfür werden verschiedene Areale des Gehirns aktiviert (sensomotorischer Cortex, Thalamus, lymbisches System), in denen sensorisch-diskriminative, emotional-affektive sowie kognitiv-empirische Vorgänge entstehen, die als Antwort motorische Reaktionen, Reaktionen des autonomen Nervensystems, der neuroendokrinen Systeme sowie Verhaltens haben [3]. Diese können insbesondere bei rezidivierenden und chronischen Schmerzen schmerzverstärkend und -unterhaltend wirken. Deshalb muß in der Schmerztherapie neben gegebenen kausalen Interventionen auf diese Reaktionen regulierend eingewirkt werden.

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Urteil: Masseure dürfen Manuelle Therapie abgeben

1995 hat der damalige Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen entschieden, dass Masseure bzw. Masseure und med. Bademeister die Manuelle Therapie nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen abgeben und abrechnen dürfen. Gegen diese völlig unverständliche Entscheidung hat der VPT seitdem flächendeckend Prozesse geführt, und zwar zunächst auf Sozialgerichtsebene und später vor dem Bayerischen Landessozialgericht (LSG). Der Widerstand des VPT führte jetzt zu dem gewünschten Erfolg.

In zweiter Instanz hat das Bayerische LSG entschieden, dass Masseure bzw. Masseure und med. Bademeister die Manuelle Therapie abgeben und abrechnen dürfen, sofern sie den hierzu erforderlichen Weiterbildungslehrgang erfolgreich absolviert haben. Das LSG sah keinen Grund, Masseuren diese Leistung zu versagen. Das Gericht sah in der Verweigerung einer Zulassungserweiterung einen Verstoß gegen das unantastbare Recht der Berufswahl und eine nicht begründete Einschränkung der Berufsausübung.

Im...

Für Beschäftigungszeiten in den neuen Bundesländern gilt: Rentenkonto klären!

Am 31. Dezember 2006 endet für alle Arbeitgeber in den neuen Bundesländern die Verpflichtung, vorhandene Lohnunterlagen aus DDR-Zeiten aufzubewahren. Wenn diese Zeiten auf dem Rentenkonto der deutschen Rentenversicherung noch nicht oder nicht vollständig erfasst sind, können sich nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist Nachweisprobleme ergeben. Deshalb sollte jeder hiervon betroffene Beschäftigte, soweit noch nicht erfolgt, eine Kontenklärung beim Rentenversicherungsträger vornehmen. Dafür stehen die Versichertenberater sowie die Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung zur Verfügung.

Interne Erkrankungen und ihre Manifestation am Bewegungsapparat

| Dr. med. Ludwig V. Geiger

Gelegentlich "schleichen sich" in den physiotherapeutisch-physikalischen Arbeitstag Krankheiten ein, deren Symptome sich am Bewegungsapparat manifestieren, deren pathogenetischer Ursprung aber im Bereich interner Erkrankungen zu finden ist. Nachfolgender Beitrag soll die Sensibilität für entsprechende differenzialdiagnostische Überlegungen anregen, da sie entscheidend für den therapeutischen Erfolg sind.

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Vereinsgründung der Organisation Studierender und ehemaliger Studierender therapeutischer Gesundheitsberufe (OSGe)

| Gudrun Palme, Vorstandsmitglied für die Ergotherapeuten in der OSGe

Am 20. Mai 2006 trafen sich in der Fachhochschule Hildesheim zum 7. Mal Mitglieder der OSGe. Seit ihrer Gründung 2003 dient sie akademisch ausgebildeten Therapeuten aus den Professionen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie als interdisziplinäres Netzwerk zum Informationsaustausch und der Interessenvertretung.

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Finanzentwicklung der GKV im 1. Quartal 2006

Das BMG hat die vorläufigen Daten zur Finanzentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung im 1. Quartal 2006 veröffentlicht. Danach weist die gesetzliche Krankenversicherung ein Defizit (Ausgabenüberhang) von rund 1,22 Mrd. Euro aus. Davon entfielen 1,1 Mrd. Euro auf die alten und rd. 120 Mio. Euro auf die neuen Bundesländer. Im Vergleich dazu waren die Ergebnisse der Vorjahre nach in Kraft treten der Gesundheitsreform deutlich besser: Im 1. Quartal 2004 verzeichnete die GKV einen Überschuss in Höhe von 950 Mio. Euro und im 1. Quartal 2005 einen Überschuss in Höhe von 160 Mio. Euro.

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