Aktuelles

BKK Ost

Mit den Landesverbänden der Betriebskrankenkassen konnte mit Wirkung zum 1. Juni 2005 für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine neue Vergütungsliste vereinbart werden. Außerdem wird der bestehende Rahmenvertrag zum selben Stichtag an die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen (GKV-Modernisierungsgesetz vom 1. Januar 2004 und Heilmittel-Richtlinien vom 1. Juli 2004) angepaßt. Die für eine Preisanhebung zur Verfügung stehende Grundlohnsummenentwicklung in Höhe von 0,38 Prozent wird strukturell auf die Positionen der Manuellen Lymphdrainage (30, 45 und 60 Minuten), auf die Leistung KG ZNS Bobath/Vojta für Kinder sowie auf die Manuelle Therapie aufgeschlagen. Das hier dargestellte Ergebnis gilt vorbehaltlich der Zustimmung aller beteiligten Gremien. Die Vergütungslisten werden rechtzeitig durch die Landesgruppen der genannten Bundesländer zur Verfügung gestellt. Die Änderungen des Rahmenvertrags werden in einem Vertragsnachtrag veröffentlicht. Beides ist - Zustimmung der Gremien vorausgesetzt - in Kürze auch im geschützten Mitgliederbereich herunterzuladen....

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Einnahmenüberschussrechnung muss beigefügt werden

Für das Steuerjahr 2005 gibt es eine wichtige Änderung zu berücksichtigen: Alle Steuerpflichtigen, die den Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG durch den Überschuß der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermitteln und Betriebseinnahmen von 17.500 EUR oder mehr erzielen, müssen ihrer Steuererklärung für die Wirtschaftsjahre ab 2005 einen Vordruck mit dem Namen "Einnahmenüberschussrechnung - Anlage EÜR" beifügen. Liegen die Betriebseinnahmen unter 17.500 EUR, so wird es laut Bundesministerium der Finanzen nicht beanstandet, wenn der Steuerpflichtige an Stelle des Vordrucks eine formlose Gewinnermittlung vornimmt. Der VPT stellt allen Mitgliedern im geschützten Onlinebereich den erforderlichen Vordruck, eine Anleitung hierzu sowie ein Informationsschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur Verfügung.

Qualitätsmanagement in der Physiotherapie

| Hans Ortmann, Karl-Werner Doepp

Im Gesundheitswesen sind die Zeiten ungehemmten Wachstums vorbei. Dies betrifft den Bereich gesetzliche Krankenversicherung ebenso wie den Bereich private Krankenversicherung. Immer mehr Anbieter teilen sich mit immer mehr Methodenvielfalt, manchmal mit erstaunlicher Kreativität, den Gesundheitsmarkt mit seinen immer leerer werdenden Kassen. Dem gegenüber stehen zunehmend kritischer werdende Verbraucher und Patienten.

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Physikalische Therapieformen in der Schmerztherapie

| C. Mucha

Schmerz ist eine Sinnesempfindung mit emotional-affektiven Komponenten. Die Strukturierung nozizeptiver Systeme (laterales und mediales System) bedingt eine Aktivierung verschiedener Kortexareale, in denen sowohl sensorisch-diskriminative als auch emotional-affektive Vorgänge entstehen. Schmerzhafte Reize erzeugen motorische Reaktionen, Reaktionen des autonomen Nervensystems und der neuroendokrinen Systeme. Entsprechend vielfältig sind die Einflußgrößen somatischer und psychischer Natur.

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Wellness- und Fitnessmarkt

| Dr. Ernst Boxberg, Justitiar des VPT

Vor etwa zehn Jahren entstand in der Bundesrepublik Deutschland der Beruf des medizinischen Präventions- und Wellnesstrainers. Mit der Abnahme von körperlichen Aktivitäten entstand ein erhöhtes Bedürfnis an Ausgleich des Bewegungsmangels, gepaart mit dem Wunsch nach Steigerung des Wohlbefindens. Geradezu zwangsläufig mit dem aufkeimenden Trend nach Wellneß, Wohlbefinden und mehr Gesundheit entwickelte sich die Notwendigkeit eines sachkundigen und kompetenten Lehrers, der in der Lage sein sollte, diese Gesundheits- und Wohlbefindensdienste zu vermitteln. Die folgenden Ausführungen dienen dem Zweck darzulegen, wie ein solcher Berufsträger sich im sozialen Leben etabliert hat und wo er in berufssozialer Sicht positioniert ist.

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Hausse bei den Arbeitsuchenden, Baisse beim Stellenmarkt

| Dipl. Verwaltungswirtin Anneliese Schöner

Durch das Inkrafttreten der neuen Heilmittelrichtlinien im Berichtsjahr und die Auswirkungen der Gesundheitsreform sind u.a. auch die Massagen unter starken Druck geraten. In Ostdeutschland mehr wie in den alten Bundesländern. Der Stellenmarkt brach weitgehend ein. Auf der anderen Seite wuchs die Zahl der Arbeitsuchenden ständig an, auch die der Langzeitarbeitslosen und Älteren.

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Finanzentwicklung der GKV im Jahre 2004

Das BMGS hat die vorläufigen Abschlusszahlen zur Finanzentwicklung der Gesetzlichen Krankenversicherung des Jahres 2004 veröffentlicht. Demnach weisen die gesetzlichen Krankenkassen einen Überschuss von 4 Mrd. Euro aus.

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BEK Hausarztvertrag gefährdet Versorgungssicherheit von Patienten

| Udo J. Fenner

Die größte deutsche gesetzliche Krankenkasse, die Barmer Ersatzkasse (BEK), hat mit der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft und der Marketinggesellschaft Deutscher Apotheker einen Integrationsvertrag abgeschlossen, der aus Sicht des VPT die medizinisch notwendige Versorgung mit Heilmitteln gefährdet. Kernpunkt dieses Hausarztvertrages ist die unmittelbare Beteiligung der teilnehmenden Ärzte und Apotheken an eingesparten Verordnungen. Und genau hier liegt die Gefahr einer eingeschränkten Versorgungssicherheit für Versicherte, die sich ab 1. März 2005 für diese neue Versorgungsform bei der Barmer einschreiben können.

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Psychotherapie trifft Physiotherapie

| Prof. Dr. Knud Eike Buchmann

I. Der Arzt verordnet...

Nach einer Operation und der ersten physiotherapeutischen Behandlung noch im Krankenhaus wird man entlassen und sucht sich seinen Physiotherapeuten/Masseur und med. Bademeister. Diese Suche allein ist schon ein "Gesellenstück": Nach welchen Kriterien suchen wir Laien Therapeuten aus? Ist die nächst gelegene Praxis das Kriterium? Ist der "gute Ruf" einer Praxis bedeutsam? Richten wir uns nach den Empfehlungen bereits behandelter Patienten? Haben wir bereits eigene Erfahrungen gemacht? Kennt man jemanden persönlich? Wird in den einschlägigen Tageszeitungen für diese Praxis geworben? Weiß man, daß hier auch besonders komplizierte und teure Gerätschaften vorhanden sind? Geht man dort hin, wo man am schnellsten einen Termin erhält?...

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