Aktuelles

Neues Konzept zur Prävention von Rückenschmerzen

| (nach einer Presseinformation der KddR)

Am 26. Mai 2006 empfing die Ministerin in Aachen eine Delegation der KddR, ein Zusammenschluss der neun größten deutschen Rückenschulverbände. Im Auftrag aller Mitglieder überreichte im Beisein von Karl-Heinz Kellermann, stellv. Bundesvorsitzender des VPT (Foto: 3. v. li.), sowie Peter Guske, sachverständiges Mitglied des VPT in der KddR (Foto: 1. v. li. - nicht auf dem Foto: Joachim Fleichaus, Delegationsleiter des VPT in der KddR), der Koordinator der Konföderation, Carsten Löwenkamp, zusammen mit Dr. Martin Steinau von der Schwertbadklinik in Aachen der Ministerin das erste Exemplar des von der KddR entwickelten Curriculums für die "Neue Rückenschule".

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Die IMF®-Therapie

| Mag. Sigrid Scherz

Am "Millesi Center für Chirurgie der peripheren Nerven" an der Wiener Privatklinik werden Patienten mit Verletzungen des peripheren Nervensystems (z.B. nach Unfallverletzungen) ab sofort mit einem innovativen Ansatz therapiert. Die IMF®-Therapie (Intentionsgesteuertes MyoFeedback) wird ergänzend zur konventionellen Physiotherapie eingesetzt und führt zu sensationellen Ergebnissen - durch eine neuartige Kombination aus mentalem, sensorischem und intensivem Training auf der Grundlage ehemals erlernter Bewegungsmuster.

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Lipödem - Liposuktion

| Clarissa Ciaston, PT

Zum ersten Mal erfuhr ich etwas über das Lipödem im Fortbildungskurs ML-KPE der Földi-Schule in München. Da war mir klar, daß meine Mutter an einem solchen litt. Sie hatte damals Stadium I mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen wie Spannungsgefühl, Druckschmerz bereits bei leichter Berührung und anhaltende Blutergüsse.

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Lipödem:

| Prof. Dr. med. Wilfried Schmeller, Dr. med. Ilka Meier-Vollrath

Das Lipödem ist charakterisiert durch eine ausgeprägte Unterhautfettvermehrung, überwiegend im Bereich der Beine. Die begleitende Ödembildung führt zu Druck- und Spannungsschmerzen. Bis zu Beginn dieses Jahrhunderts war lediglich eine konservative Behandlung mittels manueller Lymphdrainage, Kompression und Krankengymnastik (KPE) möglich. Neuerdings kann operativ mittels Fettabsaugung (Liposuktion) in Tumeszenz-Lokalanästhesie eine dauerhafte Verbesserung sowohl des Aussehens als auch der Beschwerden erreicht werden. Bei Durchführung des Eingriffs von erfahrenen Operateuren mit modernen Techniken ist die Methode ausgesprochen effektiv und sehr sicher. Die Physiotherapie hat unverändert eine große Bedeutung, ist aber aufgrund der deutlich verringerten Beschwerden postoperativ wesentlich seltener notwendig. Die Kombination von Physiotherapie und Fettabsaugung ermöglicht den betroffenen Frauen eine früher nicht vorstellbare Verbesserung der Lebensqualität.

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Zur Abrechenbarkeit der Fußpflege gegenüber gesetzlichen Krankenkassen

| Dr. Ernst Boxberg, Justitiar des VPT

Das sog. Diabetikerurteil des Bundessozialgerichts hatte vor einigen Jahren für Aufmerksamkeit gesorgt. Das BSG hatte einer an Diabetes erkrankten Person, einem Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen, das Recht zugesprochen, med. Fußpflege in Anspruch zu nehmen wegen einer durch eine Neuro- oder Angiopathie erheblich erhöhten Risikogefahr unbemerkter Verletzungen, welche ein wesentlich höheres Infektionsrisiko auslösen könnten.

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Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen tagte in Berlin

| (Pressemitteilung der Fachberufekonferenz)

"Das deutsche Gesundheitswesen entwickelt sich mehr und mehr zu einem System der staatlichen Mangelverwaltung auf Kosten der Gesundheit der Patienten und der Beschäftigten in der ambulanten und stationären Versorgung", warnten die Vertreter der rund 40 Verbände in der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen, die gestern in Berlin zu ihrer 18. Sitzung seit 1989 zusammen kamen. Der permanente Kosten- und Wettbewerbsdruck in der gesetzlichen Krankenversicherung werde seit Jahren auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen und führe zu Rationierungen in der Patientenversorgung.

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KV Hessen zu Gast bei VPTcert-Tagung

| Karl-Werner Doepp, QM-Koordinator des VPT

Nach der am 18. Oktober 2005 verabschiedeten sogenannten QM-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses G-BA müssen Vertragsärzte, -psychotherapeuten und Versorgungszentren (MVZ) innerhalb der nächsten vier Jahre ein Qualitätsmanagement einführen. Die Richtlinie des G-BA empfiehlt ausdrücklich keine bestehenden QM-Systeme. Während die KV Nordrhein "qu-no" favorisiert, wird seit einiger Zeit "KPQM" von der KV Westfalen-Lippe umgesetzt.

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AGR-Zusatzqualifikation "Referent für rückengerechte Verhältnisprävention" - eine sinnvolle Weiterbildung für Bewegungsfachkräfte

Um angelerntes, rückenfreundliches Verhalten und körpergerechte Bewegungsabläufe im Alltagsleben anzuwenden ist es dringend erforderlich, dass auch die benutzten Alltagsprodukte im Wohn-, Arbeits- und Freizeitumfeld ein solches zulassen und fördern. Die rückengerechte Verhältnisprävention ist somit ein wichtiger Baustein zur Prävention von Rückenschmerzen und auch therapiebegleitend von wesentlicher Bedeutung.

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Änderung der "1-Prozent-Regelung" für die private Nutzung von betrieblichen KFZ

Der Gesetzgeber hat eine Einschränkung bei der Besteuerung der Privatnutzung von betrieblichen Fahrzeugen beschlossen. Mit dem "Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen" ist rückwirkend zum 1.1.2006 die so genannte "1-Prozent-Regelung" auf Fahrzeuge beschränkt worden, die zu mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt werden ("notwendiges Betriebsvermögen"). Hier ändert sich auch zukünftig nichts.

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