Politik | Heilmittelverbände finden Gehör bei Spahn

Am gestrigen Donnerstag (13.09.18) waren insgesamt 18 Vertreter aus dem Bereich der Heilmittelerbringer der Einladung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gefolgt und haben an einem regen Erfahrungsaustausch in Berlin teilgenommen.

2 Stunden lang stand Spahn den Vertretern der Verbände, sowie einigen aktiven Therapeutinnen und Therapeuten Rede und Antwort, hörte sich Ihre Sorgen und Verbesserungsvorschläge an und kündigte an, dass dieses Gespräch erst der Anfang einer weiteren konstruktiven Zusammenarbeit war.

Für den VPT war unser Vorsitzender Karl-Heinz Kellermann vor Ort, welcher unter anderem auf die Lücke im HHVG bzgl. der zeitlichen Vorgaben zur Schiedsamtsregelung hinwies. Nach wie vor könne es nicht angehen, dass die durch die Schiedsamtsentscheidung festgelegten Preise nicht lückenlos an die auslaufenden Preise anschließen. Hier bedarf es einer Nachbesserung.

Weitere Themen neben den Vergütungen waren Schulgeldfreiheit, Blankoverordnung/Direktzugang, Abbau der Bürokratie und Akademisierung. Wobei das Hauptaugenmerk natürlich im Bereich einer leistungsgerechten Bezahlung liegt.  Kellermann wies darauf hin, dass wir akademisierte Therapeuten für Forschung und Wissenschaft benötigen, damit wir zukünftig evidenzbasiert arbeiten können. Auch für die Gebührenverhandlungen sind wissenschaftliche Arbeiten von wesentlicher Bedeutung.

Zusammenfassend erwog der Eindruck, dass Herr Spahn alle Themen durchaus ernst nimmt, zumal er zusagte, bereits in den kommenden 1 – 2 Wochen Ergebnisse vorzeigen zu wollen. Wir bedanken uns für das vertrauensvolle Gespräch und freuen uns bereits auf eine weitere Zusammenarbeit.

Ein Termin für das nächste Treffen steht ja bereits, schließlich ist am 27. September der Therapiegipfel des SHV…